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Birkensaft gibt Birkenkraft..

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20170323_114438.jpg Wenn die jungen Amseln flügge werden..VorschaubilderM.KäferWenn die jungen Amseln flügge werden..VorschaubilderM.KäferWenn die jungen Amseln flügge werden..VorschaubilderM.Käfer


Der Birkensaft hat einen leicht süßlichen, nicht sehr intensiven Geschmack und kann pur getrunken oder nach verschiedenen Rezepturen vergoren werden. Die Haltbarkeit des unbehandelten Saftes beträgt auch im Kühlschrank nur wenige Tage.



Während in Westeuropa diese Tradition beinahe überall aufgegeben wurde, wird in der ländlichen Gegend Osteuropas, in Skandinavien, in der Ukraine, in Russland und im Norden Chinas der Birkensaft bis in die Gegenwart gezapft, allerdings wird das einst häufige Vergären kaum noch praktiziert. Das Abzapfen des Birkensaftes erfolgt später als das des Ahornsaftes, wenn der Bodenfrost bereits verschwunden ist. Ansonsten erfolgt die Saftgewinnung genauso wie beim Ahornsaft.



Tief einzubohren schadet eher, als es nützt; es genügt, nur eben durch die Rinde zu bohren. Teilweise werden statt des Stammes die großen Äste angebohrt, nahe am Stamm auf der Astunterseite, was ebenso viel Saft liefert und dem Baum noch weniger schadet. Man kann auch den Saft durch bloßes Beschneiden der Zweige gewinnen; dabei werden die Zweige in eine daran festgebundene Flasche gesteckt und der Saft so aufgefangen.



Eine dicke Birke mit 50 Zentimeter Brusthöhendurchmesser liefert bis zu 10 Liter Birkensaft pro Tag, abhängig von Wetter und Bohrung. Der Saftfluss hält maximal zwei Wochen an.



Birkensaft wird in einigen Ländern Osteuropas auch kommerziell vermarktet.



[Quelle: Wikipedia 2017 - https://de.wikipedia.org/wiki/Birkensaft]



 


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Autor
Steve mags Grün
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